...on Tour...


07. Juli 2021, es wird uns zu heiss:

 

wir sind 6 Wochen aus Sardinien. Von Woche zu Woche füllen sich langsam die schönsten Strände - das bergige Hinterland ist und bleibt noch von den wenigen Touristen unberührt.

Wir haben während 2 Tagen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 kmh geschafft, manchmal 5-6 Fahrzeuge am Tag gekreuzt!!

Viel Gechichtsträchtiges haben wir besucht. Einige Nuraghen (prähistorische Turm- und Hausbauten von 1'600 - 400 v.Chr. und römische Bauten. Beeindruckend sind diese vor Christlichen Gebäde allemal, teils hatten wir Privatführungen wegen der touristischen Leere.

Freistehen in Sardinien: ein Thema, worüber sehr viel geschrieben steht und diskutiert wird. Wir waren in diesen 6 Wochen immer 2-3 Tage frei gestanden. Einsame Strände als auch schöne Hochplateaus im Hinterland laden dazu ein. Freistehen heisst nicht Campieren...das heisst, es wird nicht alles nach draussen gestellt, was nicht angebunden ist :-). Campingplätze waren bis mitte Juni noch häufig geschlossen (anscheinend wurde nicht versucht, entgangene Geschäfte der letzte Saison wieder einzufahren...), dies hätte uns genug Argumente für Diskussionen "warum freistehen" geliefert....es hat aber niemand interessiert.

 

Unter vielen Highlights war sicher die Grotta su Marmuri . Gewaltiger Eindruck hinterlassen die grossen, unterirdischen Hallen. Diese Grotte haben wir spontan zu den schönsten Highlights unserer Weltweiten Erlebnissen zugerechnet.

 

Weitere neue Erlebnisse waren unter anderem das Schwimmen zu viert im Meer und das Meer überhaupt. Diese Farben dachten wir zuvor, wären eigentlich dem Südpazifik vorbehalten...wunderschön!

 

Als es dann aber gegen 40 Grad an den Nachmittagen wurde, ist es und trotz Klimaanlage zu heiss geworden. Wir haben ja gesagt " wir halten es mit den Zugvögeln"...also heisst es Abschied nehmen von dem wunderbaren Sardinien. Da es die Covidimpfung sowieso nur "Zuhause" gibt, war klar, wir werden uns die nächsten 4-6 Wochen in und um die Schweiz herum aufhalten. Das Wetter in der Schweiz ist definitiv nicht der Grund!!

 

09. Juni, unterwegs seit 100 Tagen:

 

Es sind nun also 100 Tage her, seit wir Buus in der Schweiz verlassen haben und zu viert mit dem Greenhorn unterwegs sind.

 

Etwas mehr als die Hälfte lebten wir in den (vom französischen Pflanzenschutz) uns zur Verfügung gestellten Bungalows auf den noch gänzlich leeren Campingplätzen.

Wir sind ausgesprochen happy auch dieses Jahr im Frühling und im Herbst unsere Spürhundearbeit für Frankreich weiterzuführen. Somit findet auch arbeitstechnisch (wie zuvor wohntechnisch) eine sukzessive Änderung unseres Lebens statt - und das finden wir sehr angenehm!

 

Sardinien ist in diesen Tagen an der Küste noch nahezu leer. Die ersten Touristen strömen zwar auf die Insel, doch diese verteilen sich noch sehr gut über die gesamte Insel.

Im Inland - wo wir zur Zeit sind, gibt's noch überhaupt keine Touristen. Wir sehen kaum einmal pro Tag einen Camper.

 

Wenn wir auch Fans von Korsika sind...Sardinien könnte hier langsam die Spitze in unserer Gegenüberstellung  übernehmen. Zum Einen weil die Vielfalt der Buchten und Strände grösser ist und zum Anderen weil das Inland mindestens die Verschiedenheit der korsischen Berge bietet. Aber gut, Sardinien und Korsika müssen eigentlich keinem Vergleich standhalten :-). Man kann ja einfach beide bereisen ;-)

 

Manchmal braucht es nur einen einzigen Stein...für eine perfekte Lage!


03.Juni:

 

Heute haben wir Manfred in Arzachena getroffen. Er ist ein sogenannter Skipper, der auf Wunsch der Eigentümer schöne Jachten von einer Seite der Welt auf die andere bringt - sprich Bootsüberführungen macht. Nun "sitzt" er gerade auf einer € 8 Mio teueren Jacht und wartet noch mindestens 4-6 Wochen auf den Eigentümer, der grad keine Zeit für seine Jacht hat...

 

Das zugegebenermassen beeindruckende Boot liegt am Quai eines wunderschönen hippen Hafens für € 8'000 im Monat. Es braucht 120l Diesel auf die Stunde (!) und es haben ganze 8 Personen darin Platz...

Manfred kennt Bootsbesitzer, welche nur noch kurze Routen mit ihren super teuren Jachten aus dem Hafen machen um Diesel zu sparen und er kennt Bootsbesitzer, welche mit ihren Hybrid-Autos der Umwelt zu liebe zum Jachthafen kommen um dann innert ein paar Stunden zu 2 ein paar hundert Liter Diesel zum reinen Vergnügen verbrennen...

 

In etwas über einer Stunde, haben wir einen super spannenden Einblick in das Leben eines Skippers bekommen, der diese Jachten rund um die Welt bringt, und das hat uns wirklich sehr beeindruckt! Warscheinlich könnte man Manfred stundenlang zuhören...seine erfrischende Lebenserfahrungen und Einstellungen haben uns ganz klar gezeigt, dass es heute nicht so einfach ist, Jachtbesitzer zu sein ;-)


Ab 02. Juni auf Sardinien.

 

Nachdem wir zuvor gefühlt "alleine" auf Korsika waren, wiederholt sich hier auf Sardinien das Gleiche. Der Tourismus ist noch gar nicht so richtig in die Gänge gekommen. Viele Campingplätze sind immer noch geschlossen oder sehen sogar aus als blieben sie geschlossen. Corona hat auch hier seine Spuren hinterlassen...und somit sind wir gestärkt in unserer Meinung, dass wir hier mehrheitlich freistehen werden/können.

 

Als "1.Plan" denken wir mal, dass wir Sardinien innert den nächsten ca. vier bis fünf Wochen umrunden werden...und dabei auch ein paar Routen im Inneren der Insel unter die Räder nehmen werden..wir sind gespannt auf unser neues Abenteuer!


01. Juni 2021:

 

wir sind wieder unterwegs...von Bastia nun definitiv nach Sardinien!


19. Mai bis 01. Juni

 

Unser erster Besuch "unterwegs":

 

Paul und Ines, langjährige Freunde und Züchter unserer "Quackskill Sensei no Maisha" (2009-2018) haben uns zwei Wochen auf Korsika begleitet.

 

Wunderschöne Tage, bestes Essen Tag für Tag. Vier glückliche Menschen - vier glückliche Labradore.


24. Mai :

Unser letzter Arbeitstag war am Freitag, den 21. Mai.

Nun liegen ein paar freie Monate vor uns...und wir bleiben erstmal in unserem Häusschen auf dem wunderschönen und menschenleeren Campingplatz San Damiano: www.campingsandamiano.com.

 

Warum denn in die Ferne schweifen...

 

Wir machen hier in Ruhe unser Büro, waschen wieder einmal unsere Wäsche und bereisen von hier aus Nordkorsika mit einem schweizer Paar, welches uns hier für 10 Tage besucht, bevor wir uns dann später wahrscheinlich in Richtung Süden aufmachen werden.

 

Ob wir die Insel verlassen werden um z.B. nach Sardinien zu gehen, wissen wir noch nicht...wäre aber sicher eine gute Idee, da es momentan fast keine Touristen hat.


06. Mai :

 

Wir stehen auf dem Col de Vergion auf 1475 meter. Wir dachten, nocheinmal eine frische resp. kühle Übernachtung würde uns guttun. Die Gendarmerie kommt am späten Nachmittag kurz vorbei, schaut uns an....denkt sich irgendetwas und fährt wieder runter.

Nächster Morgen...die Gendarmerie kommt wieder...stellt ihr Auto neben unser Greenhorn...geht das Schild lesen...und die zwei Gendarmen steigen wieder ein und fahren wieder runter. Fazit: nun wissen wir beide, dass wir noch bis zum 01/06 stehen bleiben dürften :-).


Eine knappe Woche steht zur Verfügung um von Ajaccio nach Bastia zu fahren. In Bastia werden wir wieder zwei Wochen mit den Spürhunden arbeiten...also geniessen wir die Überfahrt mit dem Greenhorn.

04. Mai - Auf nach Korsika


03. Mai:

 

Nichts geht ohne Corona-Test - und schon gar nicht eine Ueberfahrt nach Korsika.

 

Also, auf zum dritten Test, diesmal ein Drive-In...der aber nicht für unsere Höhe gedacht war....also einmal austeigen bitte!

 

Resultat...immer noch alles gut!


02. - 04. Mai:

 

Ein kleines Schweizer-Treffen an der Mündung der Aude mit Bettina und Reto.

 

Die zwei leben schon seit 2 Jahren in ihrem Camper...da sind wir halt auch wieder Greenhorns mit unseren 60 Tagen... :-).

 

 

Reto hat in diesen 2 Tagen mal unsere Hunde etwas unter die Lupe, respektive vor die Linse genommen...das Resultat lässt sich sehen!!

Alle Bilder von Reto Bolliger..herzlichen Dank nochmals!


10. April bis 01. Mai:

 

Nun sind wir mit unserem Greenhorn unterwegs und sind in Royan für 14 Tage angekommen.. und stellen erstmal unser Greeny hinter "unser" Chalet.... ;-)

 

Immer wenn wir am Arbeiten sind, wohnen wir auf Campingplätzen in den kleinen Häuschen. Klein? Riesig viel Platz im Vergleich zum Greenhorn.

 

Diese Abwechslung finden wir sehr angenehm und das haben wir ja auch so geplant gehabt.

 

France 3 hat uns in Royan bei der Arbeitüber die Schulter geschaut .

...3 Wochen Royan...2 Wochen arbeiten und 1 frei...."what else"?

Unter anderem Wäsche waschen. Kein Haus, keine Wohnung, also keine Waschmaschine.

Man stelle also den Wäschesack z.B. vom "Mandarin Oriental Hotel Singapore" gefüllt vor die Türe...dann kann man ihn grad so am nächsten Tag mitnehmen in den Waschsalon!

 

Sehr sauber, den Preis wert und zumindest mal in Frankreich eine gute Sache!

 


21. März 2021:

 

Seit 21 Tagen unterwegs, Haus nach Plan im 2017 verkauft...gemietete Wohnung auf

28. Februar 2021 gekündet und verlassen. Was ist geblieben?

 

Wir sind zur Zeit in unserem BMW unterwegs, arbeiten mit den Spürhunden momentan in Frankreich in Divonne-les-Bains und anschliessend in Gien im Loiretal.

Das Greenhorn steht aber gepackt wie ein Lastesel auf einem Bauernhof bereit und in der ersten Aprilwoche wird dann endlich "umgesattelt".

Wir haben uns entschieden, unseren BMW für einige Arbeitseinsätze in Frankreich zu behalten oder uns je nach Situation ein Auto vor Ort zu mieten. Das Greenhorn ist für das Monitoring leider doch etwas zu unpraktisch, zu  gross, zu auffällig....

 

 Die Frage, welche wir uns jedoch fast täglich stellen, ist: "Was fehlt?".

 

Es kann doch nicht sein, dass ein ganzes Haus oder eine ganze 3-Zimmerwohnung, gefüllt mit Liebgewonnenem und Vergessenem, nicht fehlt?

90% der Dinge, welche uns teils sehr lange begleitet hatten, haben neue Besitzer gefunden. Einige davon teilten uns ihren Besitzerstolz sogar mit Fotos mit! Und ja es freut uns sehr zu wissen, dass unserer Trouvaillen aus aller Welt neue Besitzer gefunden haben, die sie auch schätzen.

 

Noch ist es nicht eng...wir wohnen in Chalets oder kleinen Häuschen auf Campingplätzen, welche uns jeweils von unseren Arbeitgebern in Frankreich zu Verfügung gestellt werden.

Der Platz ist jeweils sicher 5 mal so gross wie das Innenleben unseres Greenhorns.

 

Was fehlt? - bis jetzt noch Nichts! Freunde werden weiterhin besucht oder werden uns dann im Laufe des Jahres besuchen kommen - je natürlich nach der Situation mit Covid...

 

Der Umstieg (nicht Ausstieg) in unsere neue Lebensform, mit den 2 Monaten Spürhundearbeit im Frühling und den 2 Monaten im Herbst in Frankreich, ermöglicht uns ein schrittweises Annähern an eine neue Lebensform.

 

Der Absprung ist bis jetzt super gelungen!


...5 mal Aussicht aus unserem Cabin auf dem wunderschönen Campingplatz in Gien.


01. März 2021:

 

In Divonne-les-Bains waren wir auf dem Campingplatz Huttopia mit der halben Hundestaffel zur Arbeit.

 

Da kommen locker mal 9 Hunde zusammen...und der Rest der Gruppe arbeitete in der Schweiz bei der Einfuhrkontrolle von Waren aus China.

 

Noch sind wir ohne Greenhorn unterwegs...wir bekommen ja auch ein solches Chalet zur Verfügung gestellt :-) .

Infos zur Hundestaffel


Buus im Februar 2021:

 

...die Wohnung wird geräumt...auch der Weinkeller...und im Greenhorn werden die letzten Aenderungen vollbracht...Lithium Batterien und eine Klimaanlage...


...ab 28. februar 2021...

...wir wollen zwar im Greenhorn leben..., das heisst aber nicht, dass wir nicht dennoch hier und da eine andere Wohnform bevorzugen. Warum wir am 28.02.2021 in dieses hübsche Häuschen einziehen werden - nur für 14 Tage - das schreiben wir, wenn wir dort sind.